Freitag, 20. Mai 2016

Das Mausekinder-Beet

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch unser Kinderbeet zeigen. Ich hatte bereits letztes Jahr beschlossen, dass die Mausekinder ein eigenes Beet bekommen sollen. Zum Ausprobieren und Lernen und damit sich ihre Experimentierfreude auf etwas robustere Pflanzen verlagert und nicht immer meine Staudenbeete dran glauben müssen (da bin ich ein bisschen eigen). Der Mausemann war sehr skeptisch, aber bisher klappt es recht gut.

Logischerweise brauchen sie noch eine Menge Hilfe und das Interesse ist auch nicht immer gleich groß, aber sie sind mit Begeisterung beim Gießen dabei und sind auch stolz, wenn etwas gewachsen ist.

Ich habe es zusammen mit den Kindern kurz nach Ostern angelegt, unter der Rutsche, da war genug Platz.


Beim Gras rupfen und Umgraben haben sie nach Kräften geholfen. Besonders der Mausejunge war mit Feuereifer bei der Sache, konnte er doch nach Herzenslust baggern und graben und sich so richtig dreckig machen. Das Mausemädchen hat mir inzwischen erzählt, was dort alles wachsen soll und war ein bisschen enttäuscht, als ich erklärt habe, dass der Platz weder für Bäume noch für größere Sträucher (sie hat sich Himbeeren gewünscht) ausreicht. Das es aber jede Menge bunte Blumen geben soll, hat sie wieder mit der Idee versöhnt.


Wir haben das Beet mit alten Pflastersteinen umrandet und anschließend mit Komposterde aufgefüllt.

 

Dann wurden Saatteppiche ausgelegt, daraus sollen bunte Blumenmischungen entstehen, die hoffentlich viele Schmetterlinge anlocken.
 

Ein paar Tage später waren wir im Gartencenter und jedes Mausekind durfte sich eine Pflanze aussuchen, damit schon etwas wächst im Bett. So sah das Kinderbeet noch im April aus.


In den letzten Wochen hat sich dann viel getan. Unten seht ihr ein Foto von letzter Woche. Die kleinen Erbsenpflänzchen sind eingezogen (ganz links) und die Kapuzinerkresse, die wir auch im Haus vergezogen hatten. Beide Sorten kann man prima mit kleinen Kindern aussäen, da die Samen so groß sind und sich toll einpflanzen lassen. Einfach Erde in kleine Töpfe geben, mit dem Finger ein tiefes Loch bohren, den Samen hineinlegen und wieder mit Erde bedecken. Angießen und Fertig. Da war selbst der Mausejunge ganz konzentriert am Werk. Und als sich dann die ersten Blätter zeigten war das Staunen und die Freude groß.


Wenn ihr ganz genau hinschaut, könnt ihr auch schon die ersten Blätter der ausgesäten Blumen sehen. Und im Hintergrund seht ihr zwei Schalen mit Erdbeerpflanzen und Zitronenmelisse, die auch immer fleißig gegossen werden. Mittlerweile blühen die Erdbeeren und wir sind schon gespannt auf die erste Ernte.

Ein bisschen Platz haben wir noch im Beet und ich überlege dort eine Kartoffel zu pflanzen. Und vielleicht noch ein paar Radischen. Und dann kommt vielleicht noch eine Tomate in einen Kübel neben die Erdbeeren ...

Und weil den Mausekindern ihre Kinderecke im Garten so gut gefällt, habe ich mit dem Mausemädchen zusammen eine Girlande für die Schaukel genäht. Sie hat den Stoff ausgesucht und beim Zuschneiden geholfen, während die beiden Mausemänner beim Traktortreffen im Nachbarort waren.

Jetzt sieht die Schaukel selbst bei grauem Regenwetter ganz fröhlich aus.


Nun wünsch ich euch ein schönes und fröhliches Wochenende mit hoffentlich viel Sonnenschein.

Bis bald,
eure Antje

Kommentare:

  1. Liebe Antje,
    richtig toll,die Idee mit dem Kinderbeet!
    So eine Blumenwiese ist was Feines!
    Bald könnt ihr ja dann auch ernten.
    Mein Sohn hilft Opa immer fleißig im Gewächshaus und freut sich,wenn alles so schön wächst.
    Eure Girlande ist auch niedlich!
    Ein supersonniges Wochenende wünscht dir
    Kristin

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  2. Ich hatte früher extra Walderdbeeren ausgesät, damit die Kinder nicht hinter meine Beerensträucher gingen 😉 Heute, 15 Jahre später, sind das immer noch ihre Erdbeeren. Und die Drachenkämpferin bekommt welche in der Ampel, wenn sie weggeht...
    Herzlichst
    yase

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    1. Die Walderdbeeren wachsen bei uns wild als Bodendecker, die brächten wir nicht säen ... eine Ampel zum Auszug ist eine tolle Idee.
      Liebe Grüße, Antje

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Danke, dass Du mir schreibst. Ich freue mich doll über jeden Kommentar (auch wenn ich nicht immer die Zeit finde zu antworten)

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