Mittwoch, 29. April 2015

Häkeldecke 2015 (Stand Ende April)

9 Kommentare
Hallo ihr Lieben,

da bin ich schon wieder. Denn das Monatsende naht und Bella sammelt wieder die Fortschritte beim Projekt Häkeldecke 2015.

 
 
Ich hab mir Mühe gegeben und war sehr fleißig im April. So hatte ich mein Soll bereits letzten Freitag erfüllt und somit wieder etwas Zeit für die Sophie, dazu aber ein anderes Mal mehr ...

Die anderen Decken machen aber auch so viel Spaß und haben mich gut motiviert. Ich hab also Hexagone gehäkelt und als Belohnung gab es dann ein paar neue Runden der Sophie.


Nun wieder etwas Statistik:

angestrebte Endgröße der Decke: 190 cm x 150 cm (die lange Seite der Decke misst momentan ca. 140 cm ... am Ende soll die Decke noch umhäkelt werden)

bisher gehäkelte Sechsecke: 150
noch zu häkelnde Sechsecke: 348

Und nachdem ich die Decke auf der Wiese fotografiert hab (damit sie mal was sieht von der Welt) ist mir aufgefallen, dass nicht nur diese in meiner Lieblingsfarbkombination rosa/lila-grün daher kommt.

Jede Menge rosa und lila Blüten im Garten ...





... und auf dem Balkon.






Ich hab bestimmt schon einmal erwähnt wie sehr ich den Frühling liebe ;)

Habt einen sonnigen Tag,
eure Antje

Montag, 27. April 2015

Wochenendkuchen - Erdbeertörtchen (und Erdbeer-Bananen-Quark)

4 Kommentare
Hallo ihr Lieben,

habt ihr auch schon die ersten Erdbeeren verputzt? Es geht ja langsam los mit der Erdbeer- und Spargelsaison. Das ist immer so toll. Mehr brauche ich eigentlich auch gar nicht ... früh Erdbeeren, mittags Spargel, nachmittags Erdbeeren und am Abend wieder Spargel :) Das wäre ein Leben!

Und zum Saisonauftakt haben das Mausemädchen und ich gebacken. Sie hat sich nämlich Erdbeerkuchen gewünscht und so gab es letzten Sonntag besagte Törtchen.

 

Als Boden hab ich einen einfachen Rührteig genommen. Ich backe meistens einen Eischwerteig, da dass das einzige Rezept ist, was ich mir merken kann. Der Eischwerteig heißt so, weil die Menge der Zutaten von dem Gewicht der verwendeten Eier abhängt. Wiegen die Eier zum Beispiel 300g, dann braucht ihr auch 300g der jeweils andern Zutaten ...

Damit der Teig für 12 kleine Tartlettförmchen (mit einem Durchmesser von ca. 8 cm) reicht, benötigt ihr folgende Zutaten:

2 Eier (ca. 100g)
100 g Zucker
100 g Butter
100 g Mehl
außerdem 1 Päckchen Vanillezucker
1/2 TL Backpulver
Fix für Tortenguss

und natürlich Erdbeeren (min. 300g)

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und auf die Tartlettförmchen verteilen.


  

Dann bei 175 °C (E-Herd) ca. 10 min backen. Zur Sicherheit mache ich immer die Stäbchenprobe.


 

Den Boden abkühlen lassen und mit einem Messer begradigen. Die abgeschnittenen Stücke wurden dann einfach so gefuttert ...

Jetzt die Erdbeeren waschen, und in kleine Stücke schneiden. Ich hatte dafür meine kleine Mauseassistentin, die mit Feuereifer dabei war und sich auch doll bemüht hat nicht zu viel zu naschen. Aber der Mausejunge hat was abbekommen, da wurde drauf geachtet :)

 

Die kleinen Erdbeerstücke nun gleichmäßig auf dem Tortenboden verteilen. Anschließend den Tortenguss nach Packungsangabe zubereiten und über die Erdbeeren geben.

Und nun kommt der beste Teil: Genießen!!! Wir hatten Glück und konnten die Törtchen bei strahlendem Sonnenschein im Garten essen.

Und was macht man, wenn Erdbeeren übrig bleiben? Und zufällig sehr reife Bananen im Haus sind. Macht euch doch einfach einen leckeren Fruchtquark.

Dazu ca. 200 g Erdbeeren (kleingeschnitten), 2 Bananen (kleingeschnitten) und 250 g Sahnequark verrühren. Eventuell noch etwas Zucker zum Süßen zugeben.


 

Und genießen!!!

Ich habe mich ja neben den leckeren Törtchen auch über die tatkräftige Hilfe vom Mausemädchen gefreut. Nur hinterher Saubermachen musste ich selbst ;)

Wie mögt ihr denn Erdbeeren am liebsten? Als Kuchen, als Dessert oder einfach pur?

Leckere Grüße und bis bald,
eure Antje

Dienstag, 21. April 2015

Picknick (mit Eierkuchenrezept) und neue Sonnenhüte

3 Kommentare
Hallo ihr Lieben,

was ist das Wetter gerade herrlich ... so schön sonnig, einfach traumhaft. Wir genießen es sehr!


Und weil wir jede freie Minute draußen sind, gab es heute Mittag ein Picknick im Garten. Ich hab, während der Mausejunge einen frühen Mittagsschlaf gehalten hat, Eierkuchen gebacken. Und nachdem wir das Mausemädchen aus dem Kindergarten abgeholt hatten, wurde die Picknickdecke unter unseren Birnbaum gelegt und dann haben wir es uns gut gehen lassen ...


Die Eierkuchen wurden für "köstlich" befunden (da freut sich das Mamaherz) und regelrecht verschlungen. Und das, obwohl es diesmal die spartanische Variante gab, nämlich ohne Marmelade oder Apfelmus, sondern nur mit etwas Zucker bestreut und dann zusammengerollt. Das ist für ein schnelles Picknick einfach am praktischsten :) Aber an der frischen Luft mit Sonnenschein schmecken eben auch einfache Dinge ganz wunderbar.



Eierkuchenrezept:

Für die Eierkuchen 1/2 l Milch, 200 g Mehl, 8 Eier und eine Prise Salz zu einem glatten Teig verrühren. Dann in einer heißen, beschichteten Pfanne mit etwas Butter ausbacken. Keine Sorge, wenn der Teig sehr flüssig ist, die werden in der Pfanne herrlich fluffig. 

Sollen die Eierkuchen süß genossen werden, so könnt ihr auch gleich in den Teig 2-3 EL Zucker geben. Ansonsten backt sie ohne Zucker, sie schmecken auch sehr gut mit Frischkäse bestrichen, oder mit etwas Spinat und frischen Kräutern. 


Wie bekomme ich denn nun den Themenwechsel hin?

*räusper*

Habt ihr schon die Sonnenhüte der Mausekinder entdeckt.
Die sind selbst genäht.
Meine allerersten selbst genähten Hüte (sonst hab ich die Kopfbedeckungen ja immer nur gehäkelt).

Hier einmal in rosa und einmal mit Blümchen für das Mausemädchen ...



... und für den Mausejungen in mint und orange. Allerdings in diesen Farben eher aus der Not heraus, denn ich habe beim Stoff raussuchen festgestellt, dass ich dringend mehr jungstaugliche Stoffe brauch und so wird es sicher auch noch eine zweite Variante geben. Dann in anderen Farben und mit einer geraden Krempe. Aber Hauptsache der Blondschopf ist erst einmal gut behütet ;)




Die Anleitung für die Sommerhütchen ist von Pattydoo, wunderbar geschrieben und war einfach nachzunähen.

Und da ich dann einmal so schön im Mützennähfieber war, habe ich auch noch eine Babymütze genäht, zum Verschenken. Diese ist allerdings nach dem E-book von Schnabelina entstanden, und zwar die Variante mit der kleinen Krempe mit Gummiband. Ich hoffe, der Hut gefällt und passt vor allem. Dagegen sind die Köpfe der Mausekinder schon wirklich riesig!



Und ich bin nun auch endgültig mit dem Nähvirus angesteckt (vorallem dank meiner neuen Nähmaschine, die es so unsagbar leicht gelingen lässt) ... und hab jede Menge Ideen und kribbelige Finger. Nur nicht genug Zeit, aber das kennt ihr ja :)

Da die Sonnenhüte für die Kinder gewerkelt wurden, mache ich hiermit bei Kiddikram mit.

Genießt die Sonne, backt euch Eierkuchen und habt es einfach schön,
Eure Antje


Donnerstag, 16. April 2015

Auch ich bin schwach geworden

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... und habe eine bzw. zwei neue Decken angefangen.

Hallo ihr Lieben,

vielleicht habt ihr sie ja schon das ein oder andere Mal gesehen. Die tollen Decken aus dem Sophie's Universe CAL. So traumhaft schön, so anspruchsvoll ... einfach wunderbar. Ich schwebe im Häkelhimmel. Das Muster ist wunderbar, erst rund, dann eckig, mit vielen verschiedenen Maschen, so dass es spannend bleibt und immer überrascht. Einige Effekte sieht man sofort, andere erst nach mehreren Runden ... ich bin sehr neugierig, wie meine Decken am Ende aussehen werden.


Die eine Decke wird kunterbunt und landet wahrscheinlich auch irgendwann auf unserer Couch. Und die zweite in blau und lila soll einmal auf unser Bett, als Überwurf.

So sah die meine "Decke" nach den ersten paar Runden aus ...


... mit der Bunten bin ich schon weiter.


Irgendwann in den nächsten Jahren werden sie bestimmt fertig ;) Weiß auch nicht, warum ich mir schon wieder so viel vornehme. Aber ich brauchte auch einmal etwas Abwechslung zu den immer gleichen Häkelblümchen meiner Häkeldecke 2015.

Ansonsten haben wir im Mausehaus die herrlichen Frühlingstage genossen, unsere Terrasse fertig gebaut (Rankgitter und Sonnensegel) und Eiskaffee getrunken.

Die Mausekinder spielen ganz toll miteinander, vor allem Fangen ( da geht es den Gartenweg rauf und runter unter lautem Gekicher und Gekreische. Und sie spielen Verstecken. Der Mausejunge versucht sogar schon zu zählen. Er hält sich die Augen zu sich und dann wird "wa, wa, wa ..." gezählt.

Und ich sitze viel an der Nähmaschine. Mit meiner neuen macht es so viel mehr Spaß, da es kein ständiges Fadenreißen und Verheddern mehr gibt, die Ergebnisse zeig ich euch aber ein andermal, hier nur mal eine kleine Vorschau ...


Mit meinen angefangenen Decken gehts nun ab zu Häkelliebe

Ach und da ich an meinem Bloglayout gebastelt hab ... die Kommentare befinden sich unter dem Posttitel ;)

Liebe Grüße und bis bald,
Eure Antje

Dienstag, 14. April 2015

One Pin a week - Glasperlen(wind)spiel (DIY)

2 Kommentare

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr Julia von Lillesol und Pelle? Sie hat eine ganz wunderbare Aktion ins Leben gerufen. Gegen Inspirationsstau auf Pinterest.

Und das ganze funktioniert wie folgt. Ihr sucht euch einen Pin von euren Boards aus, völlig egal, ob aus dem Bereich Kochen, Handarbeiten oder DIY. Er sollte nur relativ einfach nachzuarbeiten sein. Dann zeigt das Ergebnis und den Pin, der die Inspirationsquelle war, auf eurem Blog. Dann nur noch zu Julia verlinken. Fertig!

Sie sammelt mittlerweile nur noch einmal im Monat (statt einmal in der Woche), ihr könnt aber mehrmals teilnehmen ...

Ich habe das nun zum Anlass genommen, auch etwas nachzubasteln, aber seht selbst.


Dieses Windspiel hängt nun an unserem Terrassendach und funkelt und strahlt im Sonnenschein. Es ist wunderschön anzuschauen, wie die Perlen im Licht ihr Farbspiel zeigen. Da kann ich mich gar nicht sattsehen.

Und genau so hab ich es mir vorgestellt, als ich über folgenden Pin gestolpert bin.


Und so ein Windspiel könnt ihr ganz leicht nachbasteln. Dazu braucht ihr Glasperlen, Basteldraht (1mm dick), und ein Stückchen Holz, z. B. ein Stück Treibholz oder einen Ast. Und ein ganz kleines bisschen Zeit ...



Schneidet ein Stück Draht zu und addiert zu eurer gewünschten Länge noch 10 cm, die braucht ihr zum Sichern der ersten Perle und zum Befestigen am Holzstück.

Zuerst sucht ihr euch eine kleine Perle aus, fädelt sie auf den Draht und verdrillt den Draht ein bisschen. Die nächste Perle (am besten mit einem großen Loch) kommt dann darüber.



Dann werden weitere Perlen aufgefädelt, bis der Strang die gewünschte Länge erreicht hat.


Anschließend wird der Draht einmal um das Holz gelegt und anschließend so fest wie möglich verdrillt.


 

Dann weitere Glasperlenstränge fädeln und ebenfalls am Holz befestigen. Einfach so wie es euch gefällt ...


Am Ende wird dann noch ein kurzes Stück Draht am Holzstück befestigt. Zur Zierde hab ich noch ein paar weitere Perlen aufgefädelt.


Und jetzt baumelt das Schmuckstück im Sonnenschein und macht ganz viel Freude ...


Ich verlinke jetzt noch meinen Post und dann puzzle ich noch ein bisschen an meinem Bloglayout :) 
Habt ihr vielleicht schon bemerkt ...

Habt es fein und bis bald,
Eure Antje

PS: die Kommentare sind nun direkt unter dem Posttitel zu finden :)

Samstag, 11. April 2015

Hoher Dörnberg (bearbeitet)

3 Kommentare
Hallo ihr Lieben,

heute nehme ich euch mit auf eine kleinen Ausflug. Es geht auf bzw. in die Nähe vom Dörnberg. Dieser ist gar nicht weit weg von uns und trotzdem war ich vorher noch nie da gewesen ...

Gestern jedoch hatte ich einmal kinderfrei (dank meiner Familie) und ging mit ein paar anderen Frauen (vom örtlichen Landfrauenverein) auf eine geführte Kräuterwanderung. Spannend war es und wir haben viel gelernt über die Wildkräuter die jetzt überall sprießen. Über deren Verwendung und wie man sie zubereiten kann. Das meiste habe ich allerdings auch schon wieder vergessen ... Aber ich bin neugierig geworden und werde ich sicher noch ein bisschen tiefer in diese Thematik einlesen.

Für euch habe ich jetzt jede Menge Fotos und nehme euch mit auf unsere Wanderung.

Zu Fuße der Helfensteine ging es los und ...


... über den Segelflugplatz stiefelten wir schnurstracks in Richtung Hoher Dörnberg.


Schon auf halber Höhe hatten wir eine fantastische Aussicht. Bei guter Sicht soll man sogar den Brocken im Harz sehen können. Glück mit dem Wetter hatten wir außerdem. Es war herrlich mild und kaum windig. Eigentlich ist es dort oben sonst eher kühl.


 An Basaltfelsen vorbei ging es dann in den verwunschen, bemoosten und dunklen Buchenwald.





Mich hätte es in keinster Weise verwundert, wenn zwischen den Bäumen das Rotkäppchen erschienen wäre, samt Wolf ...

Der Waldweg war nass, stellenweise flossen kleine Rinnsaale den Berg hinab. Überall bemooste Stämme, Zweige und Steine. Es lagen umgestürzte Bäume im Wald und überhaupt sieht dort alles sehr wild und urwüchsig aus.


Nach knapp zwei Stunden waren wir dann wieder fast am Ausgangspunkt. Die Sonne stand bereits recht tief und zauberte eine herrliche Abendkulisse ...



Schön war es gewesen. Auch mal raus zu kommen aus dem Familientrott. Wir waren eine lustige Truppe und auch unsere Führerin hat ihre Sache sehr gut gemacht. Sie bietet wohl bald direkt Kräuterkochkurse an, da könnte ich glatt schwach werden ...

Aber auf jeden Fall werde ich den Dörnberg nochmal mit der ganzen Mausefamilie besuchen, etwas später im Jahr, wenn die Waldwege trocken sind und die Gefahr gebannt ist, dass ein Mausekind in einem Schlammloch versinkt :)



Nachtrag:

Wir haben tatsächlich einige Kräuter finden können, auch wenn sie noch nicht sehr weit bzw. groß waren. Allerdings ist es bei einigen Arten sogar wichtig früh zu sammeln, da sie vor der Blüte besser schmecken und wirksamer sind. Fast alle Kräuter, die jetzt gesammelt werden können, dienen der Entschlackung und Reinigung.Und man kann jetzt beginnen den Hustenhonig anzusetzen. 

Gefunden und erklärt bekommen haben wir unter anderem Gänseblümchen, Löwenzahn, Sauerampfer, Schlüsselblume, Waldmeister, Knoblauchsrauke, Waldschaumkraut und Huflattich.

Einige Wildkräuter (Gänseblümchen, Löwenzahn ...) kannte ich bereits und habe Neues über deren Heilkräfte erfahren. Andere waren mir in ihrer Funktion als essbare Pflanzen völlig unbekannt ... 

Ich habe mir längst nicht alles gemerkt und möchte auch nichts Falsches zu den Kräutern weitergeben, deswegen gibt es nun zwei schöne Links für euch. 

Einmal der Link zur Website von Annette Zimmermann, die uns so wunderbar geführt hat. Und dann noch ein Link zu den Kelzer Kräuterfrauen. Dort sind etliche Wildpflanzen aufgeführt und erklärt, wie und wofür man sie verwenden kann.


Hat euch der kleine Ausflug gefallen? Oft liegt das Gute ja tatsächlich sehr nah.
Habt noch ein schönes Wochenende,
Eure Antje

PS: Da ich mein Layout etwas umgestaltet habe, befinden sich die Kommentare nun direkt unter dem Posttitel
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