Donnerstag, 28. November 2013

DIY - Häuschen aus alten Getränkekartons (2. Teil)

8 Kommentare
Es ist vollbracht, endlich ... nach vielen Stunden heimlichen Bastelns ist er fertig, der Adventskalender (auch Mausehausen genannt) für das Mausemädchen.



Und was hat das Basteln Spaß gemacht, auch wenn ich zwischenzeitlich gedacht hab, dass ich unmöglich rechtzeitig fertig werde (aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut, oder).
Und zum Glück hat sich das ja nun nicht bewahrheitet, aber ich hab mir trotzdem vorgenommen im nächsten Jahr mit dem Adventskalender rechtzeitig anzufangen. Also ungefähr im August, sobald die ersten Weihnachtsmänner im Laden stehen ;)

Für euch gibts nun die Bilder und den zweiten und letzten Teil der Bastelanleitung (wie versprochen). Hier gehts zum 1. Teil.

Die bemalten Häuschen (ich hab noch einige gelb, orange und blau angepinselt, wäre ja sonst sehr langweilig in meinem Städtchen) wurden verziert.
Dazu hab ich aus Fotokarton und bunten Bastelpapier Fenster und Türen ausgeschnitten und aufgeklebt.


Diese wurden dann angemalt und mit lustigen, weihnachtlichen Details versehen, z.B. Türkränze, Girlanden, Schneemännern und Weihnachtsbäume.


Dann hab ich die Dachfalz gelocht, das Häuschen gefüllt und mit einem Anhänger versehen ...

Das Ganze fand insgesamt 24 Mal statt.
Ich hab also Häuschen für Häuschen beklebt, bemalt, gefüllt und verschlossen, auf einen Tisch gestellt und mich gefreut, dass die Stadt wächst ...




Kommt, wir gehen mal ein wenig näher ran ...

In Mausehausen gibt es schmucke Fachwerkhäuser (mit Tape-Balken) mit geschmückten Fenstern ...


... es stehen Schneemänner in den Hausecken ...


... alle Fenster sind hell erleuchtet und es sieht einfach ganz einladend aus.



Jetzt bin ich sehr gespannt, wie denn unser Mausemädchen reagieren wird, wenn sie das erste Türchen Häuschen öffen darf.

Ich lege jetzt die Füße hoch, denn Städte errichten ist sehr anstrengend ;) Und auch sonst sind unsere Tage gerade sehr trubelig.

Habt einen schönen Abend und ein schönes Wochenende (ist ja bald),
Eure Antje

Montag, 25. November 2013

DIY - Häuschen aus alten Getränkekartons oder ...

10 Kommentare
... ich bau mir eine Stadt.

Aber bevor ich euch erkläre, womit ich mich in den letzten Tagen beschäftig habe bzw in den nächsten Tagen noch beschäftigen werde, muss ich unbedingt etwas anderes loswerden.

Ihr seid soooo toll!

DANKE für all die lieben Kommentare, die ich immer bekomme. 

Da freue ich mich immer so unheimlich doll drüber.



Deswegen habe ich für euch "gebastelt" ... der Schnee (also zumindest schneeiger als beim letzten Mal) hat freundlicherweise assistiert.



Aber ich habe auch für die Mausekinder gebastelt, denn schon in ein paar Tagen wird auch im Mausehaus ein Adventskalender benötigt. (Mama muss sich also ein wenig beeilen)

Heute kommt der erste Teil der Anleitung:

Wenn ihr mitbasteln wollt, braucht ihr
- leere Getränkekartons in verschiedenen Größen, aber auch Soßen-, Sahne- und Kondensmilchpackungen sind toll (für einen Adventskalender natürlich 24 Stück, vielleicht sammeln eure Nachbarn mit, dann habt ihr es schneller zusammen)

Denn leider bin ich ja etwas spät dran mit meiner Anleitung, aber ein weiteres Jahr wollte ich auch nicht warten ... Außerdem kann man die Häuschen auch prima als Geschenkkarton verwenden.
 
- Acrylfarbe eurer Wahl
- Sticker, Stempel, Tape usw zum Verzieren
- einen Locher und Schleifenband zum Verschließen und Aufhängen
- etwas Zeit

Und so geht das Ganze:

Ihr nehmt einen leeren Karton, schneidet den Deckel ab und spült ihn aus. Dann zeichnet ihr auf zwei gegenüberliegende Seiten den Giebel auf.
Nehmt am besten ein Lineal zu Hilfe, damit Vorder- und Rückseite gleich werden.



Nun den Karton (von oben) genau an den Seitenkanten bis zu eurer gezeichneten Linie einschneiden ...


 ... dann am Giebel entlang schneiden. WICHTIG: Nur auf der Vorder und Rückseite den Karton abschneiden. Die Seiten bleiben stehen!
Ihr habt nun einen Karton vor euch, der entfernt an ein Haus erinnern sollte, nur mit sehr hohen Seitenwänden ;)


Aus den Seitenwänden basteln wir das Dach. Dazu wird der Karton ersteinmal nach außen gefaltet.
(So bekommt ihr leichter eine schöne Kante)


Dann wieder nach innen falten und in der Mitte beide Seitenteile (nun ja eigentlich das Dach) nochmals falten. Ihr habt nun in der Mitte des Dachs zwei Lagen Karton (im Bild mit der Wäscheklammer zusammengenommen)


Sieht doch wie ein Haus aus, oder? Dort wird später ein Loch hineingestanzt und das Häuschen mit einem Schleifenband geschlossen.


Nun sind die Kartons ja so überhaupt nicht schön, also muss jede Menge Farbe her ...


Fröhliches Pinsel wünsch ich ... Wie das geht muss ich ja nicht eklären, das könnt ihr. Ist leichter als einen Schrank zu weißeln *grins*


Ich weiß nicht, ob es an meiner Farbe liegt, aber ihr müsst wahrscheinlich mehrmal streichen. Oder ihr beklebt die Kartons einfach ... Ich war einen Vormittag beschäftigt. Aber ich hab ja auch 24 Kartons bepinselt und kann das Ganze nur in Abwesenheit des Mausemädchens machen, dem Mausejungen ist es zum Glück völlig schnurz, was die Mama so treibt ...

Und so sieht meine Stadt bisher aus ...


Heute Abend wird weiter gebastelt, damit ihr (hoffentlich ganz bald) den zweiten Teil der Anleitung bekommt.

Und nun verabschiede ich mich fürs erste. Mein Mausemann hat überraschend Urlaub bekommen und so werden wir fleißig um und durchs Mausehaus wuseln. Ich weiß also nicht, ob ich viel Zeit zum kommentieren finde, aber ich schaue immer bei euch rein und freue mich über eure Postings.

Habt einen tollen Wochenstart,
eure Antje

Donnerstag, 21. November 2013

Was bei mir in den Schränken schlummert ...

11 Kommentare
... das will ich euch heute zeigen.

Aber zuerst einmal ein fröhliches Hallo in die Runde.

Ist euch auch so kalt. Bei uns gab es heute den ersten Schnee, naja, okay es war eher Schneeregen, aber ein deutliches Zeichen, dass nun der Winter unmittelbar bevorsteht. Könnt ihr die Flocken erkennen? Ist wirklich kein Fotowetter heute. So grau! Und ungemütlich ... brrr


So langsam nehmen auch im Mausehaus die Weihnachts- vorbereitungen immer mehr Zeit in Anspruch. Ich bastel fleißig am und für den Adventskalender. Und die Plätzchenrezepte werden hervorgekramt.

Ein Lebkuchenhaus-Bastelset steht zum Bearbeiten bereit. Ja, gekauft. Da stehe ich zu, denn ich kann schließlich nicht alles selber machen. Ich brauche auch noch ein bisschen Zeit für andere Dinge. Wofür erfahrt ihr weiter unten :) 

Und ich zerbreche mir die ganze Zeit den Kopf, wie ich zumindest ein bisschen Weihnachtsdeko kindersicher dekorieren kann ... Da liebäugel ich schon sehr mit unkaputtbaren gehäkeltem Baumschmuck.

Nun aber ersteinmal zu dem eigentlichen Thema des heutigen Posts:

Zum Winter gehören ja auch wunderbar kuschelige Decken und da dachte ich, ich zeige euch meine angefangenen Projekte. (Ich habe mir ja fest vorgenommen daran weiterzuarbeiten)


An der Decke fürs Mausemädchen arbeite ich nun seit fast zwei Jahren. Mal abgesehen von kleinen Unterbrechungen, wie einem Hauskauf und der Geburt des Mausejungen.

Und so langsam juckt es mich auch wieder, daran weiter zu häkeln ...


Die Farben gefallen mir immer noch so gut.



Achso, die Anleitung ist von hier

Und dann hat Stefanella ein wunderbares Grannymuster entworfen. Leicht abgewandelt finde ich es perfekt für einen Bettüberwurf. Da musste ich sofort mit beginnen. Ist ja nicht so, dass ich nicht genug angefange Dinge herumliegen hätte ...


Da habe ich momentan aber nur ein Quadrat fertig, da dringende Weihnachtsgeschenkprojekte erledigt werden müssen. Und der Adventskalender ja noch nicht fertig ist.

Aber ist das Muster nicht wunderschön? Ich möchte die Blumen in den verschiedenen Blautönen häkeln und dazwischen sollen dann immer komplett weiße Grannys. 


Wer von euch neugierig ist, wie ich vorankomme (ich bin übrigens auch doll gespannt), der kann sich hier auf dem Laufenden halten.

Und nun verabschiede ich mich, ich muss möchte noch Puppenstiefel häkeln ...
Mir einen Kakao kochen ...
Und die Katzen füttern ...

Wie vorwurfsvoll man doch als Kater gucken kann ...

Habt einen feinen Abend. Im Idealfall mit einer Tasse Kakao vor dem Kamin ...
Eure Antje



PS: Liebes Christkind, ich war das ganze Jahr brav und nun wünsche ich mir (nur) eine Stunde mehr pro Tag. Bitte!

Dienstag, 12. November 2013

DIY - Windlichthülle mit Sternchenmuster

3 Kommentare
So ihr Lieben,
hier kommt die nächste, versprochene Anleitung. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachhäkeln ...


Ihr braucht:
Baumwollgarn, eine Häkelnadel der Stärke 3 und ein Windlichtglas mit ungefähr 7 cm Durchmesser

Und nun gehts los:

Einige Schritte sind bei jeder meiner Windlichthüllen gleich, ich habe daher diesmal nicht bei jedem Schritt Fotos gemacht. Wenn ihr es ausführlicher braucht, könnt ihr nochmal hier nachschauen.

Ihr beginnt mit einem Fadenring und häkelt in diesen 12 Stäbchen (3 Luftmaschen ersetzen das erste Stäbchen), die Runde mit einer Kettmasche schließen.
Nun in jedes Stäbchen der Vorrunde zwei Stäbchen häkeln (macht 24 Stäbchen) und mit einer Kettmasche beenden, dabei ersetzen wieder 3 Luftmaschen das erste Stäbchen.
Und immer so weiter:
In der 3. Runde in jedes zweite Stäbchen der Vorrunde zwei Stäbchen häkeln. (36 Stäbchen)
In der 4. Runde in jedes dritte Stäbchen der Vorrunde zwei Stäbchen häkeln. (48 Stäbchen)
Jetzt ist der Boden der Windlichthülle fertig. In Runde 5. und 6. wird ohne Zunahme gehäkelt, d.h. in jedes Stäbchen der Vorrunde wird ein Stäbchen gehäkelt.

Wenn ihr fertig seid, sollte eure Hülle ungefähr so aussehen ...


Jetzt beginnt der Musterstreifen, er wird über zwei Runden gearbeitet.
Zuerst wieder 3 Luftmaschen häkeln, dann ein Stäbchen in das nächste Stäbchen häkeln.



Nun zwei Luftmaschen häkeln, und ein Doppelstäbchen in die gleiche Masche wie das vorherige Stäbchen häkeln. WICHTIG: Dabei die letzte Schlinge auf der Nadel lassen (zwei Schlingen auf der Nadel)




Zwei Maschen überspringen und ein Stäbchen in die dritte Masche häkeln, dabei wieder die letzte Schlinge auf der Nadel lassen (drei Schlingen auf der Nadel)


Erneut zwei Maschen überspringen und in die dritte Maschen ein Doppelstäbchen häkeln, dann den Faden durch die vier Schlingen auf der Nadel ziehen.



Wieder zwei Luftmaschen häkeln und in die gleiche Einstichstelle des Doppelstäbchens ein Stäbchen häkeln. In die nächsten zwei Maschen jeweils ein Stäbchen häkeln.

Dann erneut 2 Luftmaschen, und eine Doppelstäbchen-Stäbchen-Doppelstäbchen-Gruppe häkeln. Immer so weiter bis ihr am Rundenende angekommen seid. (Als letzte Masche müsst ihr ein Stäbchen häkeln) Dann mit einer Kettmasche die Runde schließen.


Die nächste Runde beginnt wie immer mit 3 Luftmaschen (für das erste Stäbchen) und einem Stäbchen in die nächste Masche.


Als nächstes häkelt ihr ein Doppelstäbchen in die zusammen abgemaschten Maschen der Vorrunde. (Ich hoffe man kann auf dem Foto erkennen, was ich meine)


Dann zwei Luftmaschen und ein Stäbchen in die gleiche Masche.


Erneut zwei Luftmaschen und, wieder in die gleiche Masche der Vorrunde, ein Doppelstäbchen häkeln.


Dann in jedes Stäbchen der Vorrunde ein Stäbchen häkeln, also 3 Stäbchen hintereinander ...
Ihr seht nun das erste fertig gehäkelte Sternchen. Das Ganze wiederholt ihr nun bis zum Rundenende.


Hoffentlich konnte ich mich (auch diesmal) halbwegs verständlich ausdrücken. Ich hab euch aber das Muster nochmals als Häkelschrift aufgeschrieben. Einige kommen vielleicht damit besser klar ...


Jetzt sollte eure Hülle so aussehen. Keine Sorge, wenn es etwas wellig aussieht, dass gibt sich mit der nächsten Reihe.


Jetzt kommt zum Abschluss nochmals eine Reihe Stäbchen. Dafür wieder 3 Luftmaschen und dann in jedes Stäbchen der Vorrunde ein Stäbchen häkeln und jeweils 2 Stäbchen um die 2 Luftmaschen der Vorrunde.



Als Abschluss habe ich diesmal eine Art Mäusezähnchen gewählt. Dafür häkelt ihr 3 Luftmaschen, dann in die erste Luftmasche eine feste Masche häkeln ...



... eine Luftmasche der Vorrunde überspringen, d.h. in die übernächste Masche eine Kettmasche häkeln. Dann wieder 3 Luftmaschen, eine feste Masche in die erste davon häkeln usw.


Nun ist die Hülle fertig.
Ihr könnt sie natürlich beliebig variieren. Eine Reihe Stäbchen mehr oder weniger, oder so wie im ersten Bild mit zwei Farben ...

Habt einfach Spaß am Ausprobieren.

Und wie immer gilt: Ich hoffe ihr versteht meine Anleitung. Falls nicht, dann meldet euch bitte mit euren Fragen oder Kritik. Ich versuche dann euch weiterzuhelfen. Und ich kann sie ja immer nochmal neu schreiben ;)

Bis zum nächsten Mal,
Eure Antje

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